Sozialverantwortliche Wohnraumpolitik

Christine Fröhlich > Sozialverantwortliche Wohnraumpolitik

  • Mein Ziel ist es, gleichwertige Wohn- und Lebensverhältnisse für die Bevölkerung in Füssen zu schaffen.

  • Wichtig ist, dass ausreichend bezahlbarer und attraktiver Wohnraum in Form von Miet- und Eigentumswohnungen wie auch Eigenheimen in Füssen entsteht. Insbesondere für Einheimische, für Familien, für junge Menschen, Senioren, Singles und Alleinerziehende. Dies gilt insbesondere für die mittleren und unteren Einkommensschichten.

  • Ich setze mich dafür ein, eine städtebauliche Entwicklung im Sinne einer sozialgerechten Bodennutzung voranzubringen. D.h. wenn Baurecht geschaffen wird, werden Bauwerber in die Pflicht genommen, einen bestimmten Prozentsatz an bezahlbarem Wohnraum zu errichten. Dies wird über entsprechende städtebauliche Verträge geregelt.

  • Ich will die Schaffung von selbstgenutztem Wohneigentum, besonders für Einheimische („Füssener Modell“), fördern. Dazu gehört neben einer vorausschauenden Liegenschaftspolitik, die auf Bodenbevorratung setzt und preiswerte und attraktive Grundstücke insbesondere für Einheimische bereitstellt, auch die Unterstützung von genossenschaftlichen Wohnbauprojekten für kostengünstiges Bauen. Um möglichst bezahlbares Wohnen zu ermöglichen, setze ich auch auf das Instrument des Erbbaurechts.

  • Mein Ziel ist auch, die Entwicklung von Wohnbauflächen und die Förderung durch eine flächensparende und nachhaltige Bauleitplanung.

  • Ich gebe der Innenentwicklung Vorrang vor der Außenentwicklung, d.h. Schaffung von Wohnbauflächen durch Umstrukturierungen, Nachverdichtung, Revitalisierung von Brachflächen, Flächenrecycling, durch Schließen von Baulücken, Abrundung von Orts- und Stadtteilen und Aufstockung bei Baubestand.

  • Die Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerinformation für die städtische Wohnraumpolitik muss verbessert werden.

Konkret:

  • Aufbau eines kommunalen Flächenmanagements
  • Entwicklung städtebaulicher Zielsetzungen
  • Wohnraumbedarf ermitteln zur Begründung städtebaulicher Ziele
  • Richtlinien für ein Einheimischenmodell („Füssener Modell“)
  • Zielbezogene Änderung des Planungsrechts
  • Bestandsüberplanung
  • Städtische Liegenschaften entsprechend der Zielsetzung nutzen
  •  Städtischen Wohnungsbestand erhalten und erweitern
  • Zusammenarbeit mit Wohnbaugenossenschaften
  • Evtl. eigenes kommunales Wohnbauunternehmen
  • Quartiersentwicklungsflächen (z.B. Füssen Nord) planen
  • Kommunikation mit den Eigentümern
  • Steuerung des Ferien- und Zweiwohnungsangebots über Bauleitplanung und geeignete Satzungen (Zweckentfremdungssatzung, Erhaltungssatzung)
  • Stellplatzsatzung als Steuerungsinstrument überarbeiten